Fotos der nächtlichen Aktion

Hier schon mal eine kleine Auswahl an Bilder dieser Nacht:
Unbekannte waren bei fast allen Berliner Jobcentern…

und an vielen weiteren Orten…


…  über 100 Plakate wurden gesichtet  🙂

Erste Lesende betrachten ein Plakat an einem Gerichtsgebäude

Am Jobcenter Spandau

Am Jobcenter Pankow

Am Jobcenter Reinickendorf

Am Jobcenter Mitte

und viele weitere interessante Orte wie Kirchentüren, Finanzämter, oder diese Kuriositäten:


Hier nun auch kleinere Plakate in Karow:

an der Karl-Marx-str.

26 Gedanken zu “Fotos der nächtlichen Aktion”

  1. silvia s. sagte:

    ich habe heute nacht im Schwarzwald an einigen Jobcentern die Thesen aufgehängt ich hoffe das die Mitarbeiter des Jobcenters sie nicht gleich wegwerfen.

    • Ein paar Freunde und ich würden das auch gern mal machen. Habe dazu nur noch eine Frage: Ist es erlaubt, Plakate irgendwo hinzukleben? Muss man u. U. mit einer Anzeige rechnen?

      • Lasst Euch nicht erwischen!! Keine Aussagen bei der Polizei – falls es doch eine Festnahme gibt:“Sagt nichts außer Name, Meldeadresse, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit – und unterschreibt nichts. Gar nichts.“

  2. Fietsland sagte:

    Die Hausdienste öffentlicher oder privater Gebäude handeln in der Regel nach bestem Wissen und gewissen, ihr job ist es unabhängig vom Inhalt ihren Zuständigkeitsbereich sauber zu halten.

    Der Sachbeschäd. Wert ist sehr gering, wenn man die Zettel leicht entfernen kann.

    Aber entweder nicht erwischen lassen oder mit Leuten im Haus darüber sprechen, die es vielleicht sogar zulassen.

    Es gibt so viele Plätze, wo das Gewohnheitsrecht der Wildplakatierer gilt, offiziell aber generell jedes Plakatieren verboten ist. Wichtig ist, dass es gesehen wird und das Meckern über Sachbeschädigung nicht dominiert. Also Kompromisse finden und dann jeder in seiner eigenen Verantwortung und Verschwiegenheit.

    • Hausdienst erinnert mich an den Hausmeister der UNI, an der „Die weiße Rose“ (Geschwister Scholl, Willi Graf, ..) ihre letzte Flyer-Aktion machten – der dann die Polizei holte.

      In einem Interview in den 50er Jahren sagte er tatsächlich noch (wir kenne den Satz):“Ich habe nur meine Pflicht getan!“ ohne den kleinsten Funken von Einsicht, Schuld oder das es ihm im entferntesten Leid tät‘.

  3. unglaublich: um 16:10 wird das Thesenplakat immernoch an der u6 am leopoldplatz gesichtet, an der Kirche auf dem Leo ist es entfernt worden

    • Anonymous sagte:

      Auch an der Humboldtuni und am Dom wurde es noch gesehen und sogar gelesen! In Karow wurden heute sogar noch weitere Thesen angehangen.

  4. Kann es sein, dass ich auf den Fotos Volksvertreter/innen erkannte?
    Waren sie an den Anschlägen beteiligt, oder bildeten sie sich?

  5. ♥♥♥ Pro Thesen an Kirchentüren werden nicht GEDULD_@ ♥♥♥
    Nun arbeitslos werden ja Pastoren nicht genannt – ähm, ist das Pastorendasein eigentlich ein Ehrenamt?

  6. Großartig was hier vorgeht!
    Ich denke nur, wenn die Texte etwas eingänglicher formuliert würden, könnten mehr Menschen erreicht werden.
    Wenn ich Leuten vom BGE erzähle bricht die Konzentration meiner Zuhörer sofort ein wenn ich versuche in einem Satz alles oder vieles zu erklären.

    Das Thesenpapier ist wohl in dieser Form notwendig, da es komplexe Zusammenhänge so zusammenfassen muss das keine zu weite Interpretation möglich ist.

    Um das Interesse von Passanten zu wecken sind reizvolle, die Fantasie anregende Formulierungen nötig.

    „Wohlstand ist wenn alle Essen – Grundeinkommen“
    „Kinder brauchen Ihre Eltern – Grundeinkommen“
    „Zeit für Ideen – Grundeinkommen“
    „Lass die Maschine ackern, genieß‘ dein Grundeinkommen“
    „Die Würde wieder an erster Stelle – Grundeinkommen“

    Oder Statt „Zeit für Ideen – Grundeinkommen“
    einfach: „Zeit für Ideen – BGE“ Viele sind fasst gierig nach Abkürzungen 😀

    Direkte Fragen, die die Personen auch an sich selbst stellen, können sind glaub ich auch eine gute Sache:

    „Arbeitest du noch um zu Leben?“

    Vll auch mal unvollständig und irritierend:
    „Arbeiten für die Hälfte? – BGE“ (In Bezug darauf das die Arbeit nur noch nötig wäre, um den Wohlstand zu steigern)

    Wenn man unter solche oder ähnlich markige Sätze dann die Erklärungen schreibt und/oder man verweist auf die Inhalte im Internet, zum einen die Videos und zum anderen die Webseiten, wäre das glaube ich eine Möglichkeit mehr Leute zu erreichen.

    Was denkt ihr?

    Viele Grüße

    Florian

    • Die Idee gefällt mit sehr!
      Ralph

    • Ich versuche auch in meiner Familie und Freundeskreis das bedingungslose Grundeinkommen schmackhaft zu machen. Aber es kommt immer nur ein Lächeln und die Frage, wie das zu finanzieren ist. Leider kann ich ihnen darauf nicht antworten, weil ich es auch nicht weiß. Da wäre mit Sicherheit auch noch Aufklärungsbedarf nötig.

      • Wir sollten die Erkenntnisse der /www.wissensmanufaktur.net verbreiten.
        Dann ist ein BGE und nachhaltiges Wirtschaften ohne Wachstumszwang möglich.

        “Stelle Dir einmal vor, es gäbe eine Vermögenssteuer! Diese Vermögenssteuer sei gestaffelt nach Vermögen, und zwar so, dass jemand, der zwei Millionen Euro hat, mehr Einnahmen aus dieser Steuer bekommt, als jemand, der nur eine Million Euro hat. Auf der anderen Seite müssen all diejenigen, die kein Vermögen haben, jedes Jahr 10.000 Euro Vermögenssteuer bezahlen.
        Wir glauben, dass jemand, der sich öffentlich zu einer derartigen Vermögenssteuer bekennen würde, eher keinen besonders großen Rückhalt in der Bevölkerung erfahren würde, es sei denn, man würde diese Vermögenssteuer sehr unauffällig gestalten und sie in einem Mechanismus verbergen, den kaum jemand durchschaut.
        Genau solch einem Mechanismus unterliegen wir schon lange, nur nennen wir ihn nicht Vermögenssteuer, sondern Geldsystem. Jenseits aller steuerpolitischen Überlegungen ist genau dieser Effekt fest in unser Geldsystem eingebaut. Dieses erzeugt allein aufgrund seiner Struktur, die einst willkürlich festgelegt wurde, einen gewaltigen, ständig wachsenden Finanzstrom von Fleißig nach Reich. Diese Transferleistung ist eine Folge des verzinsten Geldsystems und der Art und Weise wie Geld entsteht und in Umlauf gebracht wird. …

        ANFANG von http://www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/plan-b.pdf

        Bisher werden „unsere“ Politdarsteller ferngesteuert: Eine Bank lenkt die Welt http://freies-in-wort-und-schrift.info/2012/09/05/arte-doku-goldman-sachs-eine-bank-lenkt-die-welt/

    • Bildhaft und einprägsam! Sehr gut! Die Leute sind ja heute erzogen und trainiert nur den ersten Satz zu hören.

  7. Auch in Berlin Mitte an der Humboldt Uni und am Dom waren Nachmittags noch Plakate zu sehen. Sie wurden sogar gelesen! 🙂
    Ebenfalls wurden nun auch Thesen in Karow gesichtet.

  8. Anonymous sagte:

    Das Unglaubliche ist, daß es heute tatsächlich Leute gibt die ein Gehalt fürs Arbeitverweigern nicht als Aprilscherz auffassen…

    Was kommt als nächstes? In der Schule fordern die Blagen von der letzten Bank nasepopelnd und mit fettigen Haaren daß von den Schulnoten die 5er und 6er abgeschafft werden??

    • Anonymous sagte:

      Da fällt mir der brillante Kurt-Marti-Satz ein: wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge… In dem Sinne, bitte auch mal versuchen über den Tellerrand zu schauen und sich zu lösen von alten, verkrusteten Wertvorstellungen vergangener Jahrzehnte…

  9. antowrt an „merkel“ wissensmanufaktur: ja, bitte die Idee verbreiten. Gern! Wie gesagt, es steht allen offen, auf eigene Faust was zu machen – wobei wir wie immer Nazigedanken oder ähnliches für uns ausschließen und auch nicht haften, wenn anderswo wer was anklebt 😉 Verschiedene, inhaltlich ähnlich geartete Thesen zum BGE sehen wir liebend gern auf webseiten und freuen uns über Verbreitung der Links und der urspünglichen Textquellen 😉

  10. Kurt - Martin Konnow sagte:

    Ich habe großen Respekt vor deinem Engagement und deinem persönlichen Einsatz, lieber Ralph. Die Verbindung von einem unmenschlichen Gesetz (Hartz VI) und seinen Folgen zum Grundeinkommen ist nach meinem Gefühl aber noch nicht deutlich genug herausgearbeitet worden.
    Mich selbst rührt und rüttelt die mögliche Konsequenz deines Vorgehens und Weges: Im Vertrauen darauf, dass irgendetwas passieren wird, was dein voraussichtliches Schicksal schlichtweg zu verhungern abwendet, hast du dich möglicherweise in eine Sackgasse manövriert. Wenn es (was vorauszusehen ist) öffentliche Aufmerksamkeit und Presseberichte über deinen „Fall“ geben wird, dann wird diese womöglich erst sehr spät und ganz am Ende der Aktion so richtig losgehen.
    Aber welches Ende ist denkbar? Den „Hungerstreik“ abbrechen und lebensrettende Maßnahmen ergreifen bzw.. akzeptieren? Da sehe ich jetzt schon die hämischen Kommentare vor mir, die mit Sicherheit durch unsere einschlägig bekannte Presse meinungsbildend unters Volk gebracht werden. Dieser Schuss könnte also glatt nach hinten los gehen.
    Standhaft bleiben und dem eigenen Tod ins Auge sehen? Dann wäre da tatsächlich ein (weiterer Hartz VI) Märtyrer, der aber diesmal noch etwas größeres öffentliches Interesse gefunden und vielleicht sogar kollektives Gewissen wachgerufen hat. Aber was ist, wenn dieses (bei der Fülle der tagtäglichen Informationen über tragische Menschenschicksale) gleich danach wieder einschläft?
    Ein Weg voller Risiko also,der mich aber trotzdem sehr tief berührt, weil er mir zeigt, dass wir Menschen über alle Risiken und Existenzängste hinaus auf der Suche nach der Sinnhaftigkeit unseres Lebens sind und dass der Einsatz für die Gemeinschaft unserem Tun Flügel und unserem Herzen eiserne Willenskraft geben kann.
    Viel Glück und liebe Grüße
    Kurt

  11. Norbert Hermann sagte:

    Guten Tag,

    wir würden gerne den Bericht über die „nächtliche Aktion“ und die Fotos über Mailverteiler und websites verbreiten. Dazu wäre es gut, den Original- „Anschlag“ als pdf-Datei mit verbreiten zu können.

    Wir bitten um Zuendung unter:

    Bochum-prekaer@t-online.de

    Dank und Gruss, Norbert Hermann

  12. Ihr müsst Handschuhe anziehen, sonst sind eure Fingerabdrücke auf dem TESA. Bei mehrmaligen Aktionen, kann es sein das man erwischt wird und dann bekommt man eventuell mehrere Vergehen vorgeworfen.

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